Schmerztherapie Berlin

Wenn man bei google Schmerztherapie (Berlin) eingibt, dann findet man sehr viele Treffer, die auf Schmerzzentren verweisen. Das sind in der Regel Arztpraxen, die sich auf die Schmerztherapie spezialisiert haben. Der typische Patient dieser Schmerzzentren leidet schon länger unter starken oder sehr starken Schmerzen, die sich zum Teil auf den ganzen Körper ausbreiten und nicht nur bestimmte Organe oder Gelenke betrifft. Hier ist der Schmerz dann häufig nicht mehr nur ein Symptom einer Krankheit, sondern hat sich zu einer eigenständigen Krankheit entwickelt und wird mit starken Medikamenten oder Anästhesie, also der Betäubung, gearbeitet.

 

Neben diesen Schmerzzentren nimmt sich aber auch unter anderem die Osteopathie der Schmerzen an. Der Großteil meiner Patienten, die sich an mich wenden, machen das, weil ihnen etwas weh tut. Zum Teil akut, zum Teil aber auch chronisch. Sehr häufig kommen sie in meine berliner Praxis wegen Rückenschmerzen, aber auch wegen Nackenschmerzen, Kopfschmerzen oder Magenschmerzen, um nur einige weitere Beispiele zu nennen.

Schmerzentherapie Berlin Schmerzen

Diese kurze Aufzählung zeigt: der Schmerz kann sich im gesamten Körper festsetzen. Aus diesem Grund ist ein ganzheitlicher Ansatz, wie ihn die Osteopathie bietet, wichtig. Das heißt, bei der Suche nach der Ursache des Schmerzes darf man nicht an dem Ort der Beschwerden Halt machen, sondern muss die Zusammenhänge des Körpers kennen und erkennen. Denn nicht selten ist der umgeknickte Fuß mit einer nachfolgenden Schonhaltung verantwortlich für die Rückenschmerzen oder die verklebte Bauchfaszie nach einer Blinddarmoperation für die Blockaden der Lendenwirbelsäule.

 

Schmerzen will man nicht. Man will sie weg haben, da sie unangenehm sind und stören. Dabei hat der Schmerz jedoch auch Funktionen. So hat er als erstes eine Warnfunktion, dass irgendwo im Körper etwas nicht stimmt. Zum Beispiel, wenn man sich das Bein gebrochen hat. Der Schmerz zeigt zum einen die Verletzung an und verhindert zum anderen die (Über-) Belastung des verletzten Beines und dadurch eine Verschlimmerung der Beschwerden. Aber der Schmerz zeigt auch an, dass man sich schonen soll, wie zum Beispiel bei einer Erkältung, die häufig mit Kopf- und Gliederschmerzen einher geht und dazu dienen sollen, dass wir uns schonen oder am besten ins Bett legen und die Erkältung auskurieren.

 

Zu differenzieren ist der akute Schmerz, ausgelöst in der Regel durch einen Sturz, eine Infektion oder indem man sich verhoben hat. Aber nicht alle spontan eintretende Schmerzen sind auf ein spontanes Ereignis zurück zu führen. Hat man z.B. Magenschmerzen oder Koliken, sind diese häufig Ausdruck einer bereits länger bestehenden Veränderung des Körpers, der aus dem Gleichgewicht geraten ist. Auch in diesen Fällen kann die Osteopathie durch ihren ganzheitlichen Ansatz und die Stärkung der Selbstheilungskräfte helfen. Denn im Rahmen der Untersuchung wird unter anderem nach Blockaden und Störungen gesucht, die die Bewegungsfreiheit einschränken, um sie anschließend zu behandeln. Ein Ziel im Rahmen der osteopathischen Behandlung ist somit die Freiheit der Bewegung und somit die Linderung und Freiheit von Schmerzen.

 

In beiden Fällen (akut und chronische Schmerzen) zeigt die Faszientherapie nach dem Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos (FDM) gute Ergebnisse bei der Schmerzbehandlung. Sehr häufig wird bei vorhergehenden Untersuchungen und Behandlungen nur auf den Muskel- und Gelenkapparat geschaut und die Nerven untersucht, die Faszien aber vergessen. Aber auch diese haben Schmerzrezeptoren und können somit Schmerzen verursachen. Sie müssen also auch berücksichtigt werden.

 

Wichtig ist, dass in allen Fällen ein sehr achtsames Vorgehen angeraten ist. Schmerzen sind Warnsignale des Körpers, auf die es richtig zu reagieren gilt. Das muss aber nicht bedeuten, dass man es sich nur noch auf der Couch bequem macht. Manchmal ist es gerade die Bewegung, die hilft. Aber ob das zutrifft, muss für jeden Einzelfall neu herausgefunden und festgestellt werden.

 

Wichtig zu erwähnen ist, dass der Schmerz eine subjektive Wahrnehmung ist, die sehr häufig von uns selbst negativ bewertet wird („Der Schmerz soll weg!“). Im Gehirn, wo der Schmerz verarbeitet wird, entstehen Wechselwirkungen unter andere mit der Psyche. Damit lässt ich erklären, warum der Schmerz für den einen fast unerträglich ist, während ein anderer fast gar nicht leidet.

Dadurch, dass der Schmerz sehr häufig mehrere Ursachen hat, darf man die psychische Komponente des Schmerzes nicht vergessen. Das hektische (Berufs-)Leben und der damit verbundene Stress setzt immer mehr Menschen zu. Gerade in Großstädten wie Berlin. Verkehr, Lärm, Hektik, … sind nur ein paar der täglichen Herausforderungen. Es ist immer was los. Und irgendwann wird es zu viel: Burn-Out, Erschöpfungssyndrom, Depressionen und damit auch Schmerzen nehmen zu. Ist der Geist überbelastet, dann ist der Körper das Sprachrohr dazu und sagt: ich will nicht mehr in Form eines Hexenschusses, der einen ins Bett zwingt oder in Form einer Frozen shoulder, mit der nichts mehr gehoben werden kann. Auch in diesen Fällen kann die Osteopathie helfen. Denn durch ihren ganzheitlichen Ansatz ist es von großer Bedeutung, wie es dem Patienten psychisch geht.