Tennisarm

Die Epicondylitis humeri lateralis, auch Tennisellbogen oder Tennisarm genannt, ist ein zum Teil sehr schmerzhafter Reizzustand der Sehnenansätze an der Außenseite des Unterarms.

 

Ursachen:

Typischerweise tritt die Epicondylitis humeri lateralis im Rahmen einer Überbelastung im Beruf, in der Freizeit oder bei der Haus- und Gartenarbeit auf.

Aus osteopathischer Sicht spielen jedoch sehr häufig Blockaden der Halswirbelsäule eine Rolle, die jedoch nicht unbedingt als solche wahrgenommen werden, sondern sich eher in hartnäckigen Nackenverspannungen äußern.

 

Symptome:

Ganz typisch ist ein sehr deutlich zu spürender Druckschmerz der Muskelansätze am Ellenbogen und das Auftreten von Schmerzen beim Heben von Gegenständen.

 

Abgrenzung:

Abgegrenzt werden muss der Tennisarm von anderen Beschwerdebildern. Hier kommen vor allem folgende Syndrome in Betracht:

-        Golferarm (epicondylitis humeri medialis)

Die Schmerzen sind hier an der Innenseite des Unterarms; das Beugen des Handgelenks und der Finger fällt schwer.

-        Supinatorlogen-Syndrom

Es handelt sich hierbei um ein Kompressionssyndrom des N. radialis mit eingeschränkter Fähigkeit die Finger zu strecken.

-        Pronator-teres-Syndrom

Ein Kompressionssyndrom des N. medianus mit einer Schwäche bei der Einwärtsdrehung der Hand und dem Beugen der Finger.

 

Therapie:

In meiner Praxis hat sich die Behandlung mit dem Fasziendystorsionsmodell (FDM) nach Typaldos als sehr effektiv und erfolgreich herausgestellt. Während bei typischer schulmedizinischer Behandlung mit Schiene, Salben oder Spritzen die Schmerzen zum Teil hartnäckig bestehen bleiben, können im Rahmen der FDM-Behandlung die Schmerzen zum Teil bereits nach drei Terminen sehr deutlich reudziert sein.

Darüber hinaus werden nach osteopathischen Grundsätzen auch die Halswirbelsäule und sonstige Auffälligkeiten, die z.B. von der Schulter, den Rippen, etc. stammen können in die Behandlung miteinbezogen.

Gegebenenfalls bekommen Sie Dehnungsübungen gezeigt.